Warum noch ein Blog in 2025?
Klar, Blogs gibt es wie Sand am Meer. Trotzdem sitze ich hier und werfe noch einen weiteren in den digitalen Ozean. Warum? Weil ich etwas anders machen wollte. Nicht noch eine weitere WordPress-Installation mit dreihundert Plugins, die keiner braucht. Nicht noch ein Joomla-Monster, das mehr Ressourcen verschlingt als ein Rechenzentrum der 90er Jahre. Stattdessen: Ein schlankes, selbstgebautes System, das genau das tut, was es soll - Gedanken teilen, nicht mehr und nicht weniger.
Die Technik dahinter folgt einem radikalen Ansatz: Weniger ist mehr. Während andere Plattformen mit React, Vue oder Angular um sich werfen, als gäbe es kein Morgen, läuft hier alles mit purem HTML, CSS und einer Prise PHP. Keine JavaScript-Bibliotheken, die erstmal zwei Megabyte laden müssen, bevor überhaupt etwas passiert. Kein Bootstrap, das die Hälfte seiner Funktionen mitschleppt, die niemand verwendet. Einfach nur Code, der funktioniert.
Die Themen: Von KI bis Kaffeeküche
Was erwartet euch hier inhaltlich? Der Schwerpunkt liegt klar auf der Schnittstelle zwischen Technologie und Arbeitswelt. KI-Entwicklungen, die wirklich etwas verändern - nicht der hundertste Chatbot, der Wettervorhersagen macht, sondern Werkzeuge und Methoden, die unsere Arbeitsweise grundlegend wandeln. New Work abseits der Klischees von Tischkicker und Obstkorb. Es geht um echte Veränderungen in der Zusammenarbeit, um neue Organisationsformen, die funktionieren, und um die Frage, wie wir Arbeit so gestalten, dass sie Sinn macht statt nur Geld.
Dazu kommt die wilde Welt von LinkedIn und Social Media - ein Bereich, in dem sich Genialität und Wahnsinn oft die Hand geben. Wer kennt sie nicht, die selbsternannten Thought Leader, die jeden Morgen ihre Erleuchtungen mit der Welt teilen müssen? Zwischen all dem Rauschen finden sich aber auch echte Perlen, Menschen mit klugen Gedanken und hilfreichen Erfahrungen. Genau diese Balance zwischen Augenzwinkern und Ernsthaftigkeit werdet ihr hier finden.
Und dann sind da noch die kleinen Geschichten aus dem Arbeitsalltag, die zu schön sind, um sie nicht zu erzählen. Die Momente, in denen die Realität absurder ist als jede Satire. Die Meetings, in denen mehr Buzzwords fallen als in einem Bullshit-Bingo-Spiel. Die Projekte, die gegen jede Wahrscheinlichkeit doch noch funktionieren.
Das offene Geheimnis: KI schreibt mit
Jetzt kommt der Teil, bei dem manche vermutlich die Augenbrauen hochziehen: Dieser Blog entsteht mit massiver KI-Unterstützung. Nicht heimlich, nicht versteckt, sondern ganz offen und transparent. Warum? Weil es ehrlich ist und weil es zeigt, wohin die Reise geht. Die Gedanken, Themen und Meinungen stammen von mir - die Formulierungen, die Struktur und der sprachliche Feinschliff entstehen im Dialog mit verschiedenen KI-Systemen.
Das mag für manche nach Betrug klingen, als würde ich meine Hausaufgaben von jemand anderem machen lassen. Aber so funktioniert moderne Textarbeit nun mal. Wir nutzen Rechtschreibprüfung, Grammatikkorrektur und Übersetzungsprogramme - warum nicht auch fortgeschrittene Sprachmodelle? Der entscheidende Unterschied liegt darin, wer die Kontrolle behält, wer die Richtung vorgibt und wer am Ende für den Inhalt geradesteht. Das bin immer noch ich.
Im versteckten Admin-Bereich dieses Blogs werkeln verschiedene KI-Assistenten. Sie helfen bei der Ideenfindung, wenn mal wieder die berüchtigte Schreibblockade zuschlägt. Sie überarbeiten holprige Formulierungen, finden treffendere Wörter und sorgen dafür, dass aus meinen Gedankenfetzen lesbare Texte werden. Manchmal diskutiere ich mit ihnen über Argumentationslinien, lasse mir Gegenargumente liefern oder hole mir Inspiration für einen anderen Blickwinkel.
Die Grenze zwischen Beruf und Leidenschaft
Ein wichtiger Punkt vorab: Auch wenn ich beruflich im KI-Umfeld arbeite und sich meine Themen oft mit meinem Arbeitsalltag überschneiden - dieser Blog hat nichts mit meinem Arbeitgeber zu tun. Was hier steht, sind meine persönlichen Gedanken, Meinungen und Beobachtungen. Keine offizielle Firmenkommunikation, keine abgestimmten Statements, keine PR-Texte. Nur meine eigene Perspektive auf Dinge, die mich bewegen.
Diese Trennung ist mir wichtig, auch wenn sie manchmal schwerfällt. Wenn man das Glück (oder Pech, je nach Sichtweise) hat, dass sich persönliche Interessen und berufliche Tätigkeit stark überlappen, verschwimmen die Grenzen schnell. Trotzdem: Was während der Arbeitszeit passiert, bleibt dort. Was hier landet, sind die Gedanken, die abends auf der Couch entstehen, die Ideen beim Joggen, die Erkenntnisse aus privaten Gesprächen.
Gastbeiträge und frische Perspektiven
Dieser Blog soll keine Einbahnstraße werden. Deshalb sind bereits die ersten Gastbeiträge in Planung. Menschen aus meinem Netzwerk, die spannende Geschichten zu erzählen haben, andere Blickwinkel einbringen oder einfach Themen beackern, von denen ich keine Ahnung habe. Die Vielfalt macht es interessant, und manchmal braucht es den Blick von außen, um die eigenen blinden Flecken zu erkennen.
Die Auswahl der Gastautoren folgt dabei einem einfachen Prinzip: Substanz vor Status. Mir ist egal, ob jemand einen beeindruckenden LinkedIn-Titel hat oder bei einem bekannten Unternehmen arbeitet. Was zählt, sind interessante Gedanken, ungewöhnliche Erfahrungen oder die Fähigkeit, komplexe Themen verständlich zu erklären. Ein Junior-Entwickler mit einer cleveren Idee ist mir lieber als ein C-Level-Executive mit Plattitüden.
Ein Blog ohne Schnickschnack
Was ihr hier nicht finden werdet: Like-Buttons, Kommentarfunktionen, Share-Widgets, Newsletter-Pop-ups, Cookie-Banner (außer den rechtlich notwendigen), Tracking-Pixel, Affiliate-Links oder sonstigen digitalen Ballast. Kein RSS-Feed, der sowieso niemand mehr nutzt. Keine Push-Notifications, die euch nerven. Keine Community-Features, die mehr Moderation erfordern als Mehrwert bringen.
Stattdessen: Texte. Punkt. Manchmal ein Bild zur Auflockerung, aber auch das nur, wenn es wirklich etwas beiträgt. Die radikale Reduktion auf das Wesentliche mag altmodisch wirken in einer Zeit, in der jede Website versucht, zur Plattform zu werden. Aber genau das ist der Punkt. Nicht jeder digitale Raum muss zur Spielwiese werden. Manchmal reicht es, wenn er einfach nur ein Ort für Gedanken ist.
Der Weg ist das Ziel
Wo soll das alles hinführen? Ehrlich gesagt: keine Ahnung. Vielleicht entwickelt sich daraus eine kleine, feine Leserschaft, die regelmäßig vorbeischaut. Vielleicht bleibt es bei einer Handvoll Leuten, die sich hierher verirren. Vielleicht liest es am Ende nur meine Mutter (Hi Mama!). Das ist okay. Der Blog ist in erster Linie ein Experiment, ein Spielplatz für Ideen, ein Ventil für Gedanken, die raus müssen.
Was definitiv kommen wird: Artikel über konkrete KI-Tools und wie man sie sinnvoll einsetzt. Beobachtungen aus der sich wandelnden Arbeitswelt. Analysen von Social-Media-Phänomenen, die zwischen genial und völlig durchgeknallt pendeln. Geschichten von Projekten, die grandios scheiterten oder überraschend erfolgreich wurden. Und zwischendurch auch mal etwas völlig anderes, wenn mir danach ist.
Die Frequenz? Unregelmäßig. Mal drei Artikel in einer Woche, wenn die Inspiration sprudelt. Dann wieder zwei Wochen Funkstille, wenn das Leben dazwischenkommt. Kein starrer Redaktionsplan, keine selbstauferlegten Deadlines. Qualität vor Quantität, auch wenn das abgedroschen klingt.
Zum Schluss: Danke fürs Vorbeischauen
Wer bis hierher gelesen hat, gehört zu einer seltenen Spezies: Menschen mit Aufmerksamkeitsspanne. In einer Welt, in der TikTok-Videos nach drei Sekunden weggeklickt werden und Twitter-Threads als Langtexte gelten, habt ihr euch tatsächlich durch mehrere Absätze gekämpft. Respekt dafür.
Dieser Blog wird sich entwickeln, verändern, vielleicht auch mal in eine völlig andere Richtung abdriften. Das Schöne an einem selbstgebauten System: Ich kann es jederzeit umkrempeln, ohne auf Plugin-Kompatibilität oder Theme-Updates achten zu müssen. Wenn mir morgen einfällt, dass ich lieber über Origami oder Käsesorten schreiben möchte - warum nicht?
Bis dahin bleibt es bei KI, New Work und dem ganzen digitalen Wahnsinn, der uns täglich umgibt. Schaut gerne wieder vorbei, wenn ihr Lust auf Texte habt, die zwischen Fachsimpelei und Alltagsbeobachtung pendeln, die manchmal ernst und manchmal augenzwinkernd daherkommen, die vor allem aber eines sind: echt. Auch wenn eine KI beim Schreiben geholfen hat.